Eltern haften doch für ihre Kinder

Bundesgerichtshof, AZ: I ZR 19/16

Wenn über den Internetanschluss der Eltern Urheberrechtsverletzungen begangen werden, also Filme, Musik u. a. über das Filesharing-Verfahren aus dem Internet gezogen werden, haftet der Anschlussinhaber, also unter den entsprechenden Gegebenheiten die Eltern.

Der BGH hält fest, Eltern müssen in solchen Fällen grundsätzlich den Namen ihres Kindes angeben, wenn sie wissen, dass das Kind eine Urheberrechtsverletzung begangen hat.

Wenn Sie den Namen nicht angeben, bleibt es bei der so genannten "Störerhaftung" der Eltern.

03.04.2017